Vierseentour

Eine Tour, die ihresgleichen sucht! Sehr abwechslungsreich durch die vielen Seen und vor allem durch die sehr langen Verbindungsabschnitte (Bek) zwischen den Seen, die das eigentliche Highlight der Tour sind. Sonne und Schatten wechseln sich ab – weite offene Strecken und enge Biegungen fordern den Paddler heraus.

 

NATURSCHUTZ

Die Vierseentour unterliegt keinen Beschränkungen für Paddler und kann das ganze Jahr befahren werden.

 

TOURDATEN:

  • Start: Flether Mühle, Biber-Ferienhof, Campingplatz C24, Campingplatz Gobenowsee oder Campingplatz Rätzsee
  • Empfohlen: Campingplatz C24 – sehr einfach und ursprünglich
  • Station 1: Labussee
  • Station 2: Gobenowsee
  • Station 3: Rätzsee
  • Station 4: VILZSEE
  • Ziel: gleich Startpunkt, da Rundtour
  • Länge der Tour: ca. 17 km
  • Dauer: 1-2 Tage
  • Übernachtungen im Zelt oder Wohnmobil, wenn die Tour nicht an einem Tag gemacht wird
  • Ausbooten an allen Campingplätzen möglich

 

KARTENMATERIAL

Empfehlenswert ist der TourenAtlas TA6 – Wasserwandern Mecklenburg-Vorpommern vom Jübermann-Verlag.

 

Mehr Bilder der Tour findet ihr auf: Baltic Event

 

Die Tour

STARTPUNKT

Ein schöner Startpunkt ist der Campingplatz 24 in der Nähe der Fleeter Mühle. Wer mit wenig Komfort zurecht kommt, kann dort auf einem ursprünglichen Zeltplatz übernachten und die Tour morgens in aller Frühe beginnen. An der Flether Mühle gibt es mehr Komfort aber auch mehr „normalen Zeltplatz“. Der Zeltplatz liegt schön unter Bäumen und hat einige coole Besonderheiten. Es gibt eine Floßbar, die auch gut besucht ist und ein Massagezelt. Das Klopapier sollte man selbst mitbringen und auch keine Angst vor Waschbären oder Damwild haben – die kommen schon mal zu Besuch, darum sollte man alle Sachen mit ins Zelt nehmen, also auch Schuhe 😉

 

Die Wahl eines Übernachtungsplatzes ist ziemlich frei – man muss sich nur an die größeren Bereiche für Zelte und Wohnmobile halten. Die Preise auf der Floßbar sind human und es schmeckt auch lecker.

 

 

die Floßbar zu später Stunde

 

 

DER LABUSSEE

Das erste Stück gehrt es über den Labussee, welcher auch bei Wind einfach zu paddeln ist, wenn man sich am Ufer entlang hangelt. Wenig Verkehr trübt den Paddelspaß. Am Ende des Sees muss man die kleine Einfahrt der Dollbek zum Gobenowsee finden – ab hier wird es richtig spanndend.

 

Begegnung auf dem Labussee

 

 

Einfahrt in die Dollbek zum Gobenowsee

 

DER GOBENOWSEE

Hat man die Dollbek durchquert, erreicht man den Gobenowsee. Diesen schönen See kann man relativ schnell durchpaddeln um zur Drosedower Bek zu kommen, die den Gobenowsee mit dem Rätzsee verbindet

 

auf dem Gobenowsee

 

Einfahrt zur Drosedower Bek

 

Schöner Rastplatz an einer Holzbrücke

 

RÄTZSEE UND FLETHER MÜHLE

Hinter der Drosedower Bek beginnt der langgezogene Rätzsee. Bei Wind gegenan hat man schon mal eine ordentliche Welle.

 

auf dem Rätzsee

 

schöne Finnhütten am Ufer des Rätzsees

 

Am Ende des Rätzsees gibt es eine kleine Einfahrt in die Oberbek. Das kleine Fließ verbindet den Rätzsee mit dem Vilzsee und mitten drin ist ein Wehr, welches umtragen werden muss. Das sind ca. 80m und alles ist schön frei. Direkt hinter dem Wehr beginnt die Flether Mühle und nebenan ist der Campingplatz. Am Rastplatz gibt es einen Imbiss mit einer guten Auswahl an Essen und Getränken, so dass man hier eine Rast einplanen kann. Man sitzt gemütlich am Wasser und kann den anderen Paddlern während der Pause zuschauen.

 

hier kurz vor dem Wehr ausbooten

 

der Rastplatz an der Flether Mühle

 

an der Oberbek

 

VILZSEE UND SCHLEUSE DIEMITZ

Am Ende der Oberbek gelangt man in den Vilzsee und fährt auf diesem nur eine kleine Kurve hinein in den Müritz-Havel-Kanal, der hier noch sehr klein ist. Mit Motorbooten muss man hier rechnen und entsprechend am Ufer paddeln. Man gelangt noch durch den Großen Petschsee, der eigentlich eine kleiner runder See ist 😉

Bis zur Schleuse ist es nicht weit und im Sommer ist hier auch immer was los. Mit dem Kanu kommt man fast immer noch in die Schleuse, denn wenn die dicken und dünnen Motorboot drin sind, wird das Schleusenbecken mit den Kanus aufgefüllt.

 

auf dem Weg zur Schleuse

 

nun muss man sich einfädeln

 

nach ganz vorn geschummelt – Wasser ist noch hoch

 

und ab gehts

 

Hinter der Schleuse erreicht man dann auch nach einer kurzen Paddeelstrecke im Kanal den Labussee und ist nach der Überquerung wieder am Startpunkt der schönen Paddeltour angekommen. Mit einem schnellen Kanu braucht man vielleicht 3 Stunden, mit dem langsamen Luftboot das doppelte an Zeit – aber es macht immer Spaß!

 

angekommen

 

Viel Spaß bei euren Touren!

 

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