{"id":1370,"date":"2018-09-16T10:27:52","date_gmt":"2018-09-16T08:27:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/?p=1370"},"modified":"2018-09-17T12:14:14","modified_gmt":"2018-09-17T10:14:14","slug":"negativentwicklung-sw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/fotografie\/negativentwicklung-sw-1370\/","title":{"rendered":"Negativentwicklung s\/w"},"content":{"rendered":"<h3>Schwarz-Wei\u00df-Filme selbst entwickeln.<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1347\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativ_01.jpg\" alt=\"fotografie_labor_negativ_01\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativ_01.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativ_01-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>Kodak TMAX 100 entwickelt in ID11 1+1<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Negative selbst entwickeln?<\/h3>\n<p>Wer in die schwarz-wei\u00dfe Analogwelt der Fotografie eintauchen will, sollte seine Filme auch selbst entwickeln. Das schafft kontinuierliche Qualit\u00e4t und nebenbei auch noch Spa\u00df und Spannung. Wer zum ersten Mal einen selbst entwickelten Film aus der Entwicklerdose zieht, sieht mit mit Spannung die gl\u00e4nzenden scharfen Negative und somit auch das Ergebnis seiner fotografischen Arbeit in einem ganz anderen Licht. Der handwerkliche Prozess unterst\u00fctzt das fotografische Spiel mit Licht und Schatten um eine neue Dimension. Vor dem geistigen Auge wird immer wieder das Bild des gl\u00e4nzenden Negativstreifen auftauchen, der das Fotografieren im handwerklichen Part noch einmal verst\u00e4rkt. Das Entwicklen ist ganz einfach und die Kosten halten sich in Grenzen. Nur einige wenige Dinge und eine Anleitung werden ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Video<\/h3>\n<p>Ich habe nun auch ein Video auf meinem Kanal dazu gemacht: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/hJjXQENAuF4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Filmentwicklung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/hJjXQENAuF4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7976 size-full\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/48_Foto_analog2_Thumbnail_V1-e1537179174338.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"561\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Material<\/h3>\n<p>Um den Film zu entwickeln, sind folgende Materialien notwendig:<\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Entwicklerdose f\u00fcr einen KB-Film (d\u00fcrfen auch mehr hinien passen)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Mensur, um die Mengen abzumessen (300 ml sind schon ausreichend)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Uhr, besser Laboruhr (aber die Quarkuhr am Handgelenk macht es auch)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Schere, Filmklammer oben und unten, Thermometer (15-30 Grad ungef\u00e4hr)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Beim ersten Film spielt es noch nicht so sehr eine Rolle, ob der Film nun einhundertprozentig zum Entwickler passt oder umgekehrt. Beim ersten Mal sollte das Erfolgserlebnis im Vordergrund stehen. Sp\u00e4ter kann man an den Feinheiten herumschnitzen und sich um Entwickler, Empfindlichkeiten, Gradationskurven und Korn k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1348\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativ_02.jpg\" alt=\"fotografie_labor_negativ_02\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativ_02.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativ_02-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><br \/>\nMaterialien und Chemikalien<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Dann fehlt noch die Chemie:<\/h4>\n<ul>\n<li><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Entwickler, halbwegs passend zum Film (ID11 oder Rodinal zum Anfang ok)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Stoppbad (kleine Flasche reicht, braucht man wenig)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Fixierbad f\u00fcr Filme (Fabrikat egal)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"letter-spacing: 0.05em;\">Wasser (man muss keinen Wasseranschluss haben (Kanister mit 5-10 Liter gen\u00fcgt)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Sch\u00f6n w\u00e4re nat\u00fcrlich ein gefliestes Bad, welches man auch noch verdunkeln kann. Wer keinen absolut dunklen Raum hat, muss sich einen sogenannten Wechselsack kaufen oder selbst basteln (n\u00e4hen lassen). Dann aber unbedingt lichtdichtes Material nehmen (ist relativ preiswert). Eine <a title=\"Fotolabor Dunkelkammer\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/?p=1363\">Dunkelkammer<\/a> ist nat\u00fcrlich optimal &#8211; man kann sie auch <a title=\"Fotolabor Dunkelkammer\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/?p=1363\">selbst bauen<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Entwicklung<\/h3>\n<p>Bevor die Entwicklung losgehen kann, muss der Entwickler angesetzt werden. Auf der Verpackung oder Flasche gibt es dazu eine Anleitung. Zum Entwicklen muss dann die entsprechende Verd\u00fcnnung (ebenfalls laut) Anleitung gew\u00e4hlt werden.<br \/>\nWenn ich den ID11 (Pulver) benutze, muss ich vorher das Pulver laut Anleitung aufl\u00f6sen und eine Stamml\u00f6sung ansetzen. F\u00fcr die Entwicklung verd\u00fcnnen ich dann diese Stamml\u00f6sung 1 zu 1 (1+1) mit Wasser und temperiere durch die Wassertemperatur gleich meine Entwicklerl\u00f6sung, so dass ich nicht mehr viel erw\u00e4rmen oder abk\u00fchlen muss. Die fertige L\u00f6sung nennt sich dann ID11 1+1 und besteht aus einem Teil Stamml\u00f6sung und einem Teil Wasser. Ich setze nur soviel Entwicklungsl\u00f6sung an, wie ich f\u00fcr meine Filme gerade brauche, der Rest bleibt als Stamml\u00f6sung unverd\u00fcnnt in lichtdichten Flaschen. Bisher habe ich kein Protectan oder \u00e4hnliche Mittel benutzt, um sie haltbarer zu machen. Da ich die Stamml\u00f6sung in den n\u00e4chsten drei Monaten verbrauche und immer nur 1-Liter-Flaschen verwende, welche maximal 4 Wochen angebrochen wurden, er\u00fcbrigt sich das auch.<\/p>\n<p>Das Stoppbad und den Fixierer setze ich ebenfalls nach Anleitung an, jeweils die ben\u00f6tigte Menge f\u00fcr meine Entwicklung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Dann geht es los:<\/h3>\n<h4>1. Schritt (hell):<\/h4>\n<p>Filmende abschneiden und Film leicht anschr\u00e4gen f\u00fcr besseres Einf\u00e4deln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1351\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_01.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_01\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_01.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_01-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>2. Schritt (hell):<\/h4>\n<p>Filmende ein kleines St\u00fcck in die Spirale schieben (nicht weiter im Hellen!)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1352\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_02.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_02\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_02.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_02-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>3. Schritt (dunkel):<\/h4>\n<p>Film im <span style=\"color: #ff0000;\">Dunkeln<\/span>! in die Spirale einf\u00e4deln und das Ende vor der Patrone abschneiden. Mit einem alten Film unbedingt vorher mal im Hellen probieren! Der Film l\u00e4sst sich einfacher einspulen, wenn er nicht frisch aus der Kamera kommt, sondern wenigstens ein paar Stunden in der Dose eingerollt war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1353\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_03.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_03\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_03.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_03-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>4. Schritt (dunkel):<\/h4>\n<p>Spirale richtig herum (eventuell mit F\u00fchrungsh\u00fclse, je nach Dose) im <span style=\"color: #ff0000;\">Dunkeln<\/span>! in die Dose bringen. Dann den Deckel drauf und fest verschlie\u00dfen (je nach Dose). Vorher trocken \u00fcben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1354\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_04.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_04\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_04.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_04-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>5. Schritt (hell):<\/h4>\n<p>Entwickler auf Temperatur bringen und in die Dose kippen (ab hier l\u00e4uft die Zeit!). Dose kr\u00e4ftig auf der Unterlage aufsto\u00dfen, damit die Bl\u00e4schen auf dem Film abperlen. Je nach Kippanleitung (laut Entwickler) nun die ersten Kippbewegungen machen. Meist dann eine halbe Minute oder Minute warten und wieder ein- oder zweimal kippen. Der Kipprythmus steht meist auf der Anleitung, ansonsten das erste Mal einfach alle halbe Minute einmal kippen und am Anfang drei\/viermal. Sp\u00e4ter wird man einen genauen Kipprythmus beibehalten oder eine Maschine benutzen. Nach der erforderlichen Zeit (Ausgie\u00dfen z\u00e4hlt mit!) den Entwickler in einen Auffangbeh\u00e4lter (Kanister, Flasche) gie\u00dfen. Ein Trichter ist dabei sinnvoll.<br \/>\nMein ID11 1+1 braucht f\u00fcr einen 100er TMAX 20 Grad Temperatur und dann entwickle ich 11 Minuten lang (am Anfang dreimal kippen, sonst jede Minute). Meist benutze ich jedoch die Maschine (CPE oder ATL) wegen der besseren Gleichm\u00e4\u00dfigkeit der Ergebnisse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1355\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_05.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_05\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_05.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_05-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>6. Schritt (hell):<\/h4>\n<p>Stoppbad gleich nach dem Entwicklungsvorgang eingie\u00dfen und Dose mehrmals kippen. Die Entwicklung wird nun gestoppt. Dauer meist eine Minute (mach ich immer so). Temperatur muss nur ungef\u00e4hr stimmen (plus\/minus 2 Grad kein Problem).Stoppbad wieder ausgie\u00dfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1356\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_06.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_06\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_06.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_06-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>7. Schritt (hell):<\/h4>\n<p>Nach dem Stoppbad nun den Fixierer eingie\u00dfen und nach Anleitung fixieren. Temperatur ist ebenfalls unkritisch (plus\/minus 2 Grad). Die Dauer richtet sich nach dem Film und ist auf der Packung oder Flasche angegeben. Ich verwende Superfix und fixiere den TMAX zwischen 4 und 6 Minuten. Eher etwas mehr, weil die Kodakfilme manchmal nicht ausfixiert sind. Die Fixierzeit wird sich bei Mehrfachbenutzung des Fixierers verl\u00e4ngern. Ich nehme ihn meist nur einmal (ist dann aber etwas teurer). Wenn man den abgeschnittenen Filmschnipsel in das Fixierbad taucht (in einem kleinen Glas), wird er nach einiger Zeit ganz klar. Diese Zeit nennt sich Kl\u00e4rzeit. Nun noch einmal die gleiche Zeit fixieren und der Film ist ausfixiert. Das Fixierbad enth\u00e4lt Silber und geh\u00f6rt nicht in den Ausguss. Am besten in einem gr\u00f6\u00dferen Kanister sammeln und dann mal bei der M\u00fcllentsorgung vorbei bringen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1357\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_07.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_07\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_07.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_07-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>8. Schritt (hell):<\/h4>\n<p>Jetzt den Film W\u00e4ssern. Das W\u00e4ssern mit flie\u00dfend Wasser ist nicht sinnvoll und auch nicht umweltschondend. Wer jedoch flei\u00dfend w\u00e4ssert, sollte darauf achten, dass die Temperaur des Wassersin der N\u00e4he der Entwicklertemperatur bleibt (plus\/minus 5 Grad). Zu kaltes Wasser f\u00fchrt zu Runzelkorn und zu hei\u00dfe W\u00e4sserung kann die Schicht anl\u00f6sen\/abl\u00f6sen und den Film empfindlicher gegen Besch\u00e4digungen machen. Einfaches W\u00e4ssern mache ich immer so: Dose f\u00fcllen ein paar mal kippen, ausgie\u00dfen; Dose wieder f\u00fcllen, 10 mal kippen, ausgie\u00dfen, Dose f\u00fcllen und 20 mal kippen und dann zur Sicherheit noch einmal mit 40 mal kippen. Meine Maschinen w\u00e4ssern nicht so gr\u00fcndlich&#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1358\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_08.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_08\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_08.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_08-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>9. Schritt (hell):<\/h4>\n<p>Film nun mit einer Filmklammer oben aufh\u00e4ngen. Um Schlieren und Wasserflecken zu vermeiden, sollte nun ein Netzmittel benutzt werden. Vom Netzmittel wird in einen Topf (oder Sch\u00fcssel) ein wenig (einige Tropfen) hinein gegeben und mit Wasser aufgef\u00fcllt. Nun den Film einige Male durch das Wasser schwenken, so dass alles sch\u00f6n benetzt ist. Den Film aufh\u00e4ngen und mit zwei Fingern (welche mit dem Wasser befeuchtet wurden) nun das Wasser von oben nach unten abstreifen (z.B. zwischen Mittel- und Zeigefinger). Wer Bauarbeiterh\u00e4nde mit Hornhaut hat, sollte das bleiben lassen und eine Abstreifzange kaufen. Eine kleine Flasche Netzmittel reicht ewig. Den Film unten mit einer beschwerten Filmklammer beschweren. Die Filme sollten nun in einem staubfreien Raum in Ruhe trocknen k\u00f6nnen, sonst setzen sich viele Fusseln darauf ab, welche beim Vergr\u00f6\u00dfern sehr zu sehen sind und viel Nacharbeit erfordern. Besser sind nat\u00fcrlich Trockner, welche den Film sch\u00fctzen und mit warmer Luft den Film in einer halben Stunde getrocknet haben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1359\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_09.jpg\" alt=\"fotografie_labor_sw_schritt_09\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_09.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_sw_schritt_09-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Fehler<\/h4>\n<p>Wenn Licht an den Film kommt, sieht das so aus, wie in dem folgenden Beispiel. Rechts war der Film aus der Spule gezogen und durch\u00a0kurzzeitiges \u00d6ffnen bei sehr wenig Licht ist der komplette Film an der oberen Kante schwarz geworden. Zum Gl\u00fcck nicht bis auf die Bildfl\u00e4che, denn dann w\u00e4ren alle Negative hin\u00fcber.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1349\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativstreifen_fehler.jpg\" alt=\"fotografie_labor_negativstreifen_fehler\" width=\"800\" height=\"131\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativstreifen_fehler.jpg 800w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_negativstreifen_fehler-300x49.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Und nun?<\/h4>\n<p>Wer seine Negative entwickelt hat, wird feststellen, dass sie eventuell noch verbesserungsw\u00fcrdig sind. Also muss die Film\/Entwicklerkombination eingetestet werden, damit der Film in einer sch\u00f6nen Gradation entwickelt wird und man auch die Filmempfindlichkeit ausnutzen kann. Dazu sp\u00e4ter mehr.<br \/>\nNun darf vergr\u00f6\u00dfert oder gescannt werden&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1338\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_bilder_leine.jpg\" alt=\"fotografie_labor_bilder_leine\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_bilder_leine.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fotografie_labor_bilder_leine-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><br \/>\ntrocknen auf der Leine<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwarz-Wei\u00df-Filme selbst entwickeln. Kodak TMAX 100 entwickelt in ID11 1+1 &nbsp; Negative selbst entwickeln? Wer in die schwarz-wei\u00dfe Analogwelt der Fotografie eintauchen will, sollte seine Filme auch selbst entwickeln. Das schafft kontinuierliche Qualit\u00e4t und&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1348,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42,254,36,429,50],"tags":[636,164,173,178,76,172],"class_list":["post-1370","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fotografie_analog","category-foto","category-fotografie","category-fotolabor","category-selbstbau","tag-fotografie_analog","tag-dunkelkammer","tag-filmentwicklung","tag-fotochemie","tag-fotografie-2","tag-negative"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1370","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1370"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1370\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}