{"id":4034,"date":"2007-01-01T21:25:07","date_gmt":"2007-01-01T19:25:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/?p=4034"},"modified":"2018-02-26T02:08:26","modified_gmt":"2018-02-26T00:08:26","slug":"motorraeder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/storys\/motorraeder-4034\/","title":{"rendered":"Motorr\u00e4der"},"content":{"rendered":"<h3>1978 bis heute &#8211; meine Motorradgeschichte<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4050\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_motorraeder_ktm_sxc625.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_motorraeder_ktm_sxc625\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_motorraeder_ktm_sxc625.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_motorraeder_ktm_sxc625-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>KTM SXC 625 inkl. Gep\u00e4ck in Norwegen 2006<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Fernweh<\/h3>\n<p>Vor der Wende konnte ich das Land mit dem Motorrad nicht verlassen. Das Geld hatte daf\u00fcr nicht gereicht und selbstverst\u00e4ndlich w\u00e4ren nur Fahrten in den Ostblock m\u00f6glich gewesen. Trotzdem bin ich vor allem in meiner Jugendzeit sehr viel gefahren. Motorradtreffen waren damals irgendwie nicht mein Ding aber die DDR habe ich fast \u00fcberall erkundet.<\/p>\n<p>Nach der Wende wollte ich endlich eine gro\u00dfe Reise unternehmen. Nach dem Durchforsten der einschl\u00e4gigen Literatur und vieler Reiseberichte von Weltreisenden wollte ich unbedingt in die Sahara. Ich buchte anfang der 90er eine gef\u00fchrte Tour mit Thomas Tro\u00dfmann aber leider wurde zum Zeitpunkt der geplanten Reise vom Ausw\u00e4rtigen Amt eine Warnung ausgegeben, Algerien nicht mehr zu befahren.<\/p>\n<p>Der Virus eine Extremreise zu unternehmen hatte mich aber gepackt und wenn es nicht in die W\u00fcste gehen sollte, ja was dann? Das genaue Gegenteil schien mir ebenfalls interessant: der hohe Norden bei Eis, Schnee und Temperaturen, wie ich sie nur aus der Tiefk\u00fchltruhe kannte. Das <a title=\"Winter-Motorradreise Norwegen\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/storys\/winter-motorradreise-norwegen-3544\/\">Fahren im Winter<\/a> wurde dann auch eine langj\u00e4hrige Leidenschaft von mir, auch wenn ich mir auf der ersten Fahrt sch\u00f6n den Hintern abfror.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Historie<\/h3>\n<p>Angefangen hatte es 1978 mit den MZ-Motorr\u00e4dern. Die waren aufgrund der einfachen Bauweise einfach zu reparieren und hatten nur wenige bekannte Schwachstellen, wie die Elektrik (die gehassten <em>Kupferw\u00fcrmer<\/em>), Unterbrecher und oftmals die Vergaser.<\/p>\n<p>Meine erste Maschine war eine MZ RT125\/3 Bj. 59 von meinem Opa, welche ich die erste Zeit schwarz gefahren bin auf diversen Landwegen \ud83d\ude09 Sie war noch mit Schwingsatteln best\u00fcckt und brannte zwei mal lichterloh (immer wieder gel\u00f6scht). Irgendwie steckte da der Feuerteufel drin &#8211; sp\u00e4ter passierte so etwas nie wieder. Ich hatte noch irgendwo ein Bild &#8211; muss es nur noch finden&#8230; Bis 1980 stuckerte ich mit der RT 15.000 km ab.<\/p>\n<p>1980 kam die MZ ES150 Bj. 76 ins Haus und machte zum damaligen Zeitpunkt sehr viel Spa\u00df. Mit dieser kleinen Maschine bin ich sehr weite Strecken gefahren und im Endeffekt habe ich zwei Jahre lang fast darauf geschlafen. Ich glaub, ich bin damals auf den Zeltpl\u00e4tzen damit sogar auf&#8217;s Klo gefahren \ud83d\ude09\u00a0 Sie ist irgendwann einfach auseinander gefallen, denn die vielen Kilometer waren nix f\u00fcr das Moped. Ich hatte wohl vier mal den Zylinder gewechselt und auch mal eine Nacht lang das Moped \u00fcber 30km nach Hause geschoben &#8211; den ADAC gabs ja noch nicht im Osten. Die hatte \u00fcbrigens vorne eine Schwinge und ich fuhr bis 1982 insgesamt 85.000 km mit dem urigen Ger\u00e4t. Zu dieser Zeit fuhr ich auch Wettk\u00e4mpfe mit, z.B. auf dem Teterower Bergring mit 150er Maschinen der GST (Gesellschaft f\u00fcr Sport und Technik).<\/p>\n<p>1982 bis 1983 durfte dann eine MZ TS150 Bj. 78 bei mir wohnen und die hatte statt einer Schwinge nun eine Telegabel an der Vorderfront und sah deswegen bedeutend cooler aus. So die richtige Qualit\u00e4t hatte die nicht, denn ich schraubte wohl mehr als ich fuhr und absolvierte auch nur 18.000 km.<\/p>\n<p>1983 bis 1986 fuhr ich oft eine sehr coole Maschine: MZ ES250 Bj. 64. Ein ziemlich abgefahrenes Teil, noch mit runder Lampenverkleidung (die Maschine geh\u00f6rte meiner ersten Frau) und vorn wieder eine Schwinge. In den 60ern wurde wohl im Osten noch auf Qualit\u00e4t geachtet, denn das Moped war fast nie kaputt und ein treuer Begleiter \u00fcber die Jahre. Immerhin 24.000 km standen auf der Uhr &#8211; zwischendurch (1985) gab es aber auch mal eine kleine Abwechslung mit einer knallroten Simson S50 Bj. 75. Ok, kein Motorrad aber immerhin ein fahrbarer Untersatz mit zwei R\u00e4dern und einem ratternden Zweitaktmotor mit 50 Kubikzentimetern, der ein paar verlorene PS ausspuckte. Wenn ich damit zum Studium fuhr, dann war das immer eine halbe Weltreise, denn die Fahrt f\u00fcr die 200 km dauerte fast einen halben Tag. Immerhin kamen damals 12.000 km auf die Uhr und waren eine lustige Abwechslung.<\/p>\n<p>Ebenfalls 1984 kaufte ich durch einen Zufall eine\u00a0Jawa 350 Bj. 72 (w\u00e4hrend meiner Armeezeit). Man konnte ca. 20 km z\u00fcgig fahren und der Motor ging fest &#8211; meist Kolbenklemmer, die sich haarstr\u00e4ubend anh\u00f6rten. Der Paralleltwin war thermisch alles andere als problemlos und konnte die Hitze zwischen den beiden stehenden Zylindern nicht abf\u00fchren. Nach dem Tod des ersten Motors stand sie viel herum. Der 50kg schwere Ersatzmotor, welchen ich mit dem Zug aus dem 200km entfernten Magdeburg holte war nicht besser als der Originalmotor. F\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse hatte sie jedenfalls geh\u00f6rig Hubraum, wenn auch kaum Leistung (18 PS). Ganze 8.000 km schaffte ich mit dem sch\u00f6nen aber technisch unausgereiften Motorrad.<\/p>\n<p>1987 bis 1988 gab es dann endlich eine MZ TS250 Bj. 80, welche so richtig nach Motorrad aussah und einen frei h\u00e4ngenden Motor hatte, welche durch die gummierte Lagerung besonders ruhig lief. Die anderen Zweitakter vibrierten oft stark und zerlegten auch schon mal den Rahmen. Das DDR-Vorzeigemoped war neu unerschwinglich f\u00fcr mich und so war ich froh, f\u00fcr eines meiner ersten Geh\u00e4lter eine gebrauchte Maschine g\u00fcnstig abzustauben, welche mich dann 17.000 km durch das Land trug.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_mz_ts250_01.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_mz_ts250_01\" width=\"600\" height=\"400\" \/><br \/>\nOriginalbild von 1987 &#8211; ein Traum von einem Motorrad (damals jedenfalls)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1990 kam meine erste BMW: BMW K75S Bj. 86. Zur damaligen Zeit empfand ich sie als ziemlich schnell und ich glaube, sie hatte keinen Begrenzer und so vergeigte ich bei einem l\u00e4ngeren Ampelstart mal die Kolbenringe des Dreizylinders. Ansonsten hatte sie 28.000 km keine Auff\u00e4lligkeiten. Eine Geschichte blieb mir jedoch in Erinnerung: Mitternacht auf der Stadtautobahn in Berlin an der letzten Ausfahrt vor dem ICC direkt an der Ampel: Neben mir quietschten die Reifen, die T\u00fcren eines 2er Golfs flogen auf und vier Bedienstete sprangen heraus und umstellten mich. Es stellte sich heraus, dass sie mir nicht folgen konnten und bei Tacho 180 zur\u00fcckblieben. Das brachte mir damals einen Monat Fahrverbot ein. Nach weiteren Kapriolen verkaufte ich sie dann sicherheitshalber und erstand meine erste richtige Enduro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4039\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_BMWK75S.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_BMWK75S\" width=\"350\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_BMWK75S.jpg 350w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_BMWK75S-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n<p>das einzige Bild der K75\/S<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1992 kam ich zur Yamaha XT660Z Bj. 90 und mit ihr fuhr ich viel durch Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Meck-Pomm. Durch meine Arbeit kam ich nicht dazu, weitere Reisen zu unternehmen aber auf den Baustellen war die Endoro das richtige Gef\u00e4hrt. Der robuste Eintopf lie\u00df mich dann auch nicht mehr los und ich blieb fortan den Enduros treu. Immerhin 29.000 km spulte ich mit der Yamaha bis 1994 ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4052\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_yamaha_Tenere.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_yamaha_Tenere\" width=\"350\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_yamaha_Tenere.jpg 350w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_yamaha_Tenere-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n<p>sch\u00f6ne Enduro<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1994 sollte etwas Gr\u00f6\u00dferes her und ich kam auf die BMW R100GS Paris-Dakar. Ein sch\u00f6ner Zweiventiler, der sich leicht warten lie\u00df und angenehm fuhr. Damit wollte ich immer in die W\u00fcste, doch es sollte nicht klappen. Familienleben war angesagt und ich lie\u00df einen Beiwagen an die sch\u00f6ne GS basteln. Nat\u00fcrlich abnehmbar, was mir schlechte Fahreigenschaften des Gespanns bescherte. Abgebaut habe ich den Beiwagen nie, denn die Arbeit war enorm (inkl. Federpakete in der Gabel wechseln) und nicht wirklich mal eben zu machen. Bl\u00f6de Idee, wie sich herausstellte &#8211; nichts Halbes und nichts Ganzes. Ganze 18.000 km spulte ich trotzdem bis 1995 ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4036\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_bmw_paris-dakar_pd_gespann1.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_bmw_paris-dakar_pd_gespann1\" width=\"350\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_bmw_paris-dakar_pd_gespann1.jpg 350w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_bmw_paris-dakar_pd_gespann1-300x187.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/p>\n<p>Gespann mit BMW R100GS PD und EZS-Beiwagen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die schlechten Fahreigenschaften des PD-Gespanns bewogen mich 1995 ein anderes Gespann zu suchen und bei einem Messeaufenthalt (BMT 1995) sah ich die BMW R1100RS mit dem EZS-Rally. Die Maschine stand mit der neu entwickelten Telegabel von EZS aus der Messe und sah durch die Telegabel wenigstens noch nach Motorrad aus. Die Schwingen und Achsschenkellenkerkonstruktionen sahen immer sehr \u00fcbel aus und waren \u00fcberhaupt nicht nach meinem Geschmack. Ich kaufte das Teil von der Messe weg, denn Peter Stern machte mir damals ein gutes Messeangebot. Trotzdem war es sehr viel Geld, was da \u00fcber den Tisch ging. Gespann fahren war zu dieser Zeit extrem teuer. Das Gespann lief bei absolut klaglos \u00fcber 60.000 km, obwohl ich es kaum schonte. Auch die vielen Winterfahrten konnten ihm nichts anhaben. Nach 5 Jahren habe den <a title=\"Sanierung Beiwagen EZS Rally\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/fahrzeuge\/sanierung-beiwagen-ezs-rally-3706\/\">Beiwagen sanieren<\/a> m\u00fcssen, denn er war arg angegriffen. Technisch war jedoch alles im Lot. Irgendwann kam die Familie nicht mehr mit auf meinen Reisen und nur f\u00fcr die Winterfahrten war das Gespann zu schade und zu teuer. Au\u00dferdem wollte ich endlich wieder solo fahren. Ich schaffte immerhin 68.000 km bis zum Jahre 2002 mit dieser Kombi.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3697\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_sanierung_beiwagen_03.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_sanierung_beiwagen_03\" width=\"600\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_sanierung_beiwagen_03.jpg 600w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_sanierung_beiwagen_03-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>zuverl\u00e4ssig auch unter Extrembedingungen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2002 &#8211; 2003: Die KTM&#8217;s sind extrem sportlich und unkaputtbar &#8211; bis auf die Adventure KTM LC4 640 ADV Bj. 02. Gerade bei der Adventure von KTM hatte ich andere Erwartungen. Leider ist der Tank der ADV aus PU und daher bei Minustemperaturen anf\u00e4lliger gegen Schl\u00e4ge. Mehr dazu unter dem Thema &#8218;Tankschutz&#8216;. Nach den ersten Kilometern hatte ich leider den Tank ruiniert&#8230; Die Adventure war mit Alukoffern und Gep\u00e4ckbr\u00fccke best\u00fcckt und insgesamt dadurch relativ schwer. Im Zuge meiner <a title=\"Fjordrally 2004\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/storys\/fjordrally-2004-3587\/\">Reisen nach Skandinavien<\/a> merkte ich, dass auf den verschneiten Pisten ein leichtes Motorrad enorme Vorteile hatte. Ich musste au\u00dferdem den Schwerpunkt nach unten dr\u00fccken, denn die LC4 war sehr hochbeinig durch die langen Federwege. Ich verkaufte daher die ADV nach einigen Reisen und 10.000 km&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4077\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_adventure_640_01.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_ktm_adventure_640_01\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_adventure_640_01.jpg 800w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_adventure_640_01-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>sch\u00f6n anzusehen aber manchmal unpraktisch f\u00fcr meinen Bedarf<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und legte mir 2003 die\u00a0<a title=\"KTM 625 SXC\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/fahrzeuge\/ktm-625-sxc-603\/\">KTM SXC 625<\/a> Bj. 03 zu. Sie hatte f\u00fcr mich gleich mehrere Vorteile. Der Tank war nun aus PE und fast nicht mehr kaputt zu kriegen. Die fehlende Verkleidung sparte Gewicht und senkte den Schwerpunkt. Insgesamt wurde das Moped fast 30 Kilo leichter und ich optimierte mein Gep\u00e4ck extrem und versuchte mit so wenig wie m\u00f6glich \u00fcber die Runden zu kommen. Letztendlich reichten zwei kleine Fahrrad-Ortlieb-Gep\u00e4cktaschen und eine Gep\u00e4ckrolle. Die Alukoffer rationalisierte ich weg und brachte nur einen kleinen B\u00fcgel f\u00fcr die Ortliebtaschen an. Gebaut wurden die 2. B\u00fcgel (die ersten wurden ja geklaut) nach meinen Angaben von <a href=\"http:\/\/www.rmracing.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RM Motorradtechnik<\/a> in Rostock (Michael). Insgesamt sparte ich so extrem viel Gewicht. Das Gep\u00e4ck muss daf\u00fcr nat\u00fcrlich geeignet sein. Ich habe jedes Gep\u00e4ckst\u00fcck untersucht und meine gesamten Erfahrungen \u00fcber die Jahre in dem Buch &#8218;<a title=\"Reisen light\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/buch\/reisen-light-3305\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reisen light<\/a>&#8218; nieder geschrieben. Nach Diebstahl meiner ersten SXC kaufte ich das gleiche Motorrad 2005 wieder, denn es entsprach ganz meinen Anforderungen. Ich schaffte mit der ersten SXC 15.000 km und die zweite SXC Bj. 05 brachte es von 2005 bis 2008 auf 22.000 km.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4078\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_sxc_625_10.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_ktm_sxc_625_10\" width=\"800\" height=\"542\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_sxc_625_10.jpg 800w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_sxc_625_10-300x203.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>meine erste SXC 625 wurde leider geklaut<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4080\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_sxc_625_11.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_ktm_sxc_625_11\" width=\"800\" height=\"521\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_sxc_625_11.jpg 800w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_sxc_625_11-300x195.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>hier meine zweite SXC<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>2008 wollte ich ich weitere Reisen unternehmen, die auch Verbindungsetappen auf Autobahnen enthalten sollten. Bisher hatte ich es vermieden, auf der Autobahn zu fahren, da die kleinen LC4-Motoren daf\u00fcr nicht so gut geeignet waren. Ich verkaufte meine SXC und lie\u00df mich auf einen Zweizylinder ein. Die KTM 950SE Superenduro Bj. 08\u00a0 kam ins Haus, denn sie war zu dieser Zeit die leichteste Maschine im Zweizylinderbereich bei KTM. Leider f\u00e4hrt sich die SE sehr aggressiv und animierte mich zu z\u00fcgiger Fahrweise. Durch ihr spritziges Temperament war ich oft zu schnell au\u00dferhalb erlaubter Bereiche und mein GPS zeigt Durchschnittswerte jenseits von gut und b\u00f6se. Die Vernunft siegte und ich entschloss mich ein paar Schritte zur\u00fcck zu gehen. Nach nur 11.000 km musste die 950er weichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4082\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_950_se_01.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_ktm_950_se_01\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_950_se_01.jpg 800w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_950_se_01-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>zu schnell unterwegs mit der KTM 950 SE<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Also Einfachheit nicht nur durch leichtes Gep\u00e4ck, sondern auch durch einfache Technik zu erreichen. Nat\u00fcrlich sollte etwas Haltbares her. Ich beschloss 2008 eine G\/S zu kaufen. Der Markt sah jedoch \u00f6de aus und es lief mir eine <a title=\"BMW R80 ST\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/fahrzeuge\/bmw-r80-st-4109\/\">BMW R80ST<\/a> Bj. 82 \u00fcber den Weg. Da die Rahmen der G\/S und der ST identisch sind, wollte ich die ST kurzerhand umbauen. Doch die ST sah wirklich gut aus und war auch nicht verbaut. Nach einiger \u00dcberlegung und diversen Ratschl\u00e4gen kam dann die Idee: Ich behalte die ST und lasse sie im Originalzustand. Bei der Idee blieb es. Ich verkaufte die Maschine nach 5.000 km im Fr\u00fchjahr 2009 nach meiner letzten Tour zur Fjordrally.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4083\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_bmw_r80st_01.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_bmw_r80st_01\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_bmw_r80st_01.jpg 800w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_bmw_r80st_01-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>die originale <a title=\"BMW R80 ST\" href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/fahrzeuge\/bmw-r80-st-4109\/\">BMW R80ST<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einem Jahr Motorradabstinenz musste 2010 wieder eine KTM her. Diesmal eine KTM EXC 450 R Bj. 05, denn sie sollte noch leichter sein, als die SXC. Nun ja, eine echte Wettkampfenduro ist nicht optimal f\u00fcr Reisen, denn man kann sie nicht mit der SXC vergleichen, welche noch ein Mindestma\u00df an Alltagstauglichkeit besitzt. Nach rund 5.000 km habe ich sie verkauft. Reisen kann man aber trotzdem damit. Man muss sich nur um das erforderliche \u00d6l und die Filter k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4085\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_exc_450R_01.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_ktm_exc_450R_01\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_exc_450R_01.jpg 800w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_ktm_exc_450R_01-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>die EXC 450<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eigentlich sollte die EXC das letzte Moped sein. Aber einmal infiziert, kommt man ja doch nicht davon los. Seit 2015 wohnte eine KTM Freeride 350 bei mir, ein kleines 4-Takt-Moped f\u00fcr den Hausgebrauch. Irgendwie eine Mischung aus Trial- und Sportenduro. Das Sch\u00f6ne ist das geringe Gewicht, unsch\u00f6n der kleine Tank. Mal sehen, wie sich dieses Teil auf Reisen und den Feldwegen schl\u00e4gt. Sie ist definitiv nicht f\u00fcr das Reisen gebaut, was mich aber davon nicht abhalten sollte. Die Maschine musste ich nach 2.000 km wegen eines Umzuges 2016 verkaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5333\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_freeride_01.jpg\" alt=\"fahrzeuge_motorrad_freeride_01\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_freeride_01.jpg 800w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_freeride_01-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fahrzeuge_motorrad_freeride_01-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>KTM Freeride 350<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Tja, was noch wird wei\u00df ich nicht. Bin seit zwei Jahren ohne Mopete&#8230;<\/p>\n<p>Aber man soll ja nie nie sagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1978 bis heute &#8211; meine Motorradgeschichte KTM SXC 625 inkl. Gep\u00e4ck in Norwegen 2006 &nbsp; Fernweh Vor der Wende konnte ich das Land mit dem Motorrad nicht verlassen. Das Geld hatte daf\u00fcr nicht gereicht&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4051,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[45,46,3],"tags":[496,552,697,88,87,549,696,497,695],"class_list":["post-4034","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fahrzeuge","category-motorrad","category-storys","tag-beiwagen","tag-bmw","tag-enduro","tag-ktm","tag-motorrad-2","tag-motorraeder","tag-mz","tag-seitenwagen","tag-yamaha"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4034","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4034"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4034\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4051"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4034"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4034"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4034"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}