{"id":9127,"date":"2020-07-08T14:38:51","date_gmt":"2020-07-08T12:38:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/?p=9127"},"modified":"2021-11-02T13:22:37","modified_gmt":"2021-11-02T11:22:37","slug":"wiederladeprozess_fehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/video\/wiederladeprozess_fehler-9127\/","title":{"rendered":"Fehler im Wiederladeprozess Long Range"},"content":{"rendered":"<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9152 size-full\" src=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fehler1-e1594211835412.png\" alt=\"\" width=\"1430\" height=\"873\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fehler1-e1594211835412.png 1430w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fehler1-e1594211835412-300x183.png 300w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/fehler1-e1594211835412-768x469.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1430px) 100vw, 1430px\" \/><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3>Der Wiederladeprozess und seine Fehler<\/h3>\n<p>Beim Long Range Shooting sind Fehler im Wiederladen deutlicher zu erkennen, da sie auf gro\u00dfe Zieldistanzen gr\u00f6\u00dfere Auswirkungen haben. Folgende Fehler k\u00f6nnen beim Wiederladen der LW-Patronen auftreten:<\/p>\n<ul>\n<li>H\u00fclse hat Risse; Fehlfunktion der Waffe; Waffe kann Schaden nehmen; evtl. Ausblassen nach hinten, Verletzungen m\u00f6glich<\/li>\n<li>Verschlussabstand zu gro\u00df; H\u00fclse rei\u00dft quer; Fehlfunktion der Waffe; Waffe kann Schaden nehmen; evtl. Ausblassen nach hinten, Verletzungen m\u00f6glich<\/li>\n<li>Fehler beim Z\u00fcndh\u00fctchen setzen in inkl. falsches ZH; dadurch \u00e4ndert sich der Druck in der H\u00fclse, Grund ist unterschiedliches Anz\u00fcndverhalten; u. U. zu hoher Druck; Waffe kann Schaden nehmen; V0 \u00e4ndert sich<\/li>\n<li>verspr\u00f6dete H\u00fclsen f\u00fchren zu sehr unterschiedlichen Ausziehwiderst\u00e4nden; H\u00fclsen k\u00f6nnen rei\u00dfen; Waffe kann Schaden nehmen; V0 \u00e4ndert sich<\/li>\n<li>Halskalibrierung erfolgt nicht \u00fcber den gesamten Hals; Ausziehwiderstand nicht definiert genug, geringer Halt; V0 nicht gleichm\u00e4\u00dfig<\/li>\n<li>Innendurchmesser des H\u00fclsenhalses unterschiedlich oder falsch; Ausziehwiderstand zu hoch, niedrig oder unterschiedlich; Ergebnis sind abweichende Dr\u00fccke und damit \u00c4nderung der V0<\/li>\n<li>Wulst am inneren H\u00fclsenhals; Folgen sind manchmal zu dicke H\u00e4lse, Klemmer<\/li>\n<li>H\u00fclsenl\u00e4nge L3 unterschiedlich; H\u00fclse kann klemmen; Fehlfunktion der Waffe; Ausziehwiderstand unterschiedlich; V0 \u00e4ndert sich<\/li>\n<li>Pulverart verwechselt; kann Waffensprengungen und Verletzungen bis hin zum Tod verursachen<\/li>\n<li>Pulvermenge falsch; kann Waffensprengungen und Verletzungen bis hin zum Tod verursachen; im g\u00fcnstige Fall \u00e4ndert sich nur der Druck und die V0<\/li>\n<li>fehlendes Pulver; Geschoss kann durch das ZH in den Lauf gepresst werden; Nachschuss f\u00fchr u. U. zur Laufsprengung mit den entsprechenden Folgen<\/li>\n<li>vermischtes Pulver &#8211; sofort entsorgen!<\/li>\n<li>Waage fehlerhaft oder nicht kalibriert &#8211; evtl. zu starke Ladungen: gef\u00e4hrlich<\/li>\n<li>falsches Geschoss verladen (zu schwer)<\/li>\n<li>Geschosssitz schief; keine Pr\u00e4zision<\/li>\n<li>Setztiefe unterschiedlich; Druck und V0 \u00e4ndern sich<\/li>\n<li>schlechter Rundlauf des Geschosses; keine Pr\u00e4zision<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die aufgef\u00fchrten Fehler sind nicht vollst\u00e4ndig, zeigen aber eine gro\u00dfe Bandbreite an m\u00f6glichen Fehlern und teilweise k\u00f6nnen diese Fehler erhebliches Verletzungspotenzial beinhalten. Daher sollte man beim Wiederladen alle Fehler vermeiden und durch einen definierten Wiederladeprozess und Qualit\u00e4tssicherungsma\u00dfnahmen die menschliche und technische Fehlerquote gegen Null gehen lassen.<\/p>\n<p>Nachfolgend nun mehrere M\u00f6glichkeiten, um Fehler im Wiederladeprozess auszumerzen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Risse in der H\u00fclse<\/h3>\n<p>Dieser Fehler l\u00e4sst sich durch folgende Ma\u00dfnahmen deutlich einschr\u00e4nken:<\/p>\n<ul>\n<li>Kauf hochwertiger H\u00fclsen, die eine lange Haltbarkeit haben<\/li>\n<li>H\u00fclse vor dem Reinigen auf Schw\u00e4rzungen untersuchen<\/li>\n<li>H\u00fclse nach dem Entz\u00fcndern gut reinigen und auf Risse untersuchen<\/li>\n<li>H\u00fclse nach dem Kalibrieren nochmals reinigen und auf Risse untersuchen<\/li>\n<li>bei Anzeichen von Rissen sofort aussortieren und Waffe pr\u00fcfen (siehe auch Verschlussabstand)<\/li>\n<li>stichprobenartig H\u00fclsen innen mit Snake-Kamera pr\u00fcfen (ist unten verlinkt)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Verschlussabstand zu gro\u00df<\/h3>\n<p>Der Verschlussabstand wird bei Schulterh\u00fclsen \u00fcber Boden zu Schulter, bei Randh\u00fclsen \u00fcber den Rand und bei G\u00fcrtelh\u00fclsen \u00fcber den G\u00fcrtel definiert. Max. Verschlussabstand sollte zur Waffe passen und kann beim Hersteller erfragt werden. Oft liegt der Verschlussabstand bei 0,1 bis 0,15 mm (manchmal 0,2 mm).<\/p>\n<p>Ist der Verschlussabstand zu klein, klemmt die H\u00fclse oder l\u00e4sst sich nicht in der Kammer verschlie\u00dfen. Ist er zu gro\u00df, kann die H\u00fclse rei\u00dfen, mit den bekannten negativen Folgen f\u00fcr Waffe und Mensch.<\/p>\n<p>Eine feuergeformte H\u00fclse hat einen optimalen Verschlussabstand, da sich die H\u00fclse beim Abschuss an die Kammerw\u00e4nde gelegt hat und durch die Elastizit\u00e4t des Messings wieder etwas kleiner wurde. Passt die H\u00fclse nicht, sollte das untersucht werden, denn dann kann etwas nicht stimmen. Die Ursachen sollte ein B\u00fcchsenmacher mit entsprechenden Kammerlehren pr\u00fcfen. Ursache k\u00f6nnen Kammer oder H\u00fclse sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Fehler beim Z\u00fcndh\u00fctchen<\/h3>\n<p>Da Z\u00fcndh\u00fctchen oft sehr \u00e4hnlich aussehen und sich nicht unterscheiden lassen, m\u00fcssen alle Ger\u00e4te immer entleert und die ZH grunds\u00e4tzlich ordentlich und meist zus\u00e4tzlich beschriften werden, da die Originalbeschriftung oft sehr klein ausf\u00e4llt. Niemals zwei Patronenarten gleichzeitig oder direkt nacheinander setzen. Unterschiedliche ZH-Verpackungen getrennt voneinander aufbewahren. Folgende Fehler k\u00f6nnen auftreten:<\/p>\n<ul>\n<li>ZH zu tief gesetzt, evtl. bereits gequetscht<\/li>\n<li>ZH zu hoch gesetzt; steht bereits \u00fcber<\/li>\n<li>ZH falsch gesetzt, z. B. quer, falsch herum (ja soll es geben)<\/li>\n<li>falsches ZH<\/li>\n<\/ul>\n<p>Flasche ZH k\u00f6nnen zu erheblichen Drucksteigerungen f\u00fchren und sind daher gef\u00e4hrliche Fehler. Die ZH sollten immer gleich hoch gesetzt werden, also kurz unterhalb der Kante des Bodens bzw. b\u00fcndig. Das l\u00e4sst sich gut &#8222;erf\u00fchlen&#8220;, anderenfalls kann man z. B. bei Tischpressen Anschl\u00e4ge nachr\u00fcsten, selbst bauen oder gleich einstellbare ZH-Setzer kaufen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Spr\u00f6de H\u00fclsen<\/h3>\n<p>Durch das st\u00e4ndige Umformen des H\u00fclsenmaterials, vor allem im oberen Bereich, verspr\u00f6den die H\u00fclsen stark. Das kann man leicht ausprobieren, indem man ein Messingdraht mehrmals biegt, denn an der Biegestelle wird der Draht deutlich spr\u00f6der (h\u00e4rter) und bricht nach dem soundsovieltem Male Umbiegen einfach ab. Wenn man nach jedem Umbiegen den Draht erhitzt, z. B. mit einem Sturmfeuerzeug (man muss die Rekristallisationstemperatur erreichen), dann l\u00e4sst sich der Draht deutlich \u00f6fter umbiegen. Das Gleiche passiert beim Gl\u00fchen der H\u00fclsen. Diese halten deutlich l\u00e4nger und der Ausziehwiderstand bleibt gleich, statt immer gr\u00f6\u00dfer zu werden, was den Druck ebenfalls erh\u00f6ht und damit die M\u00fcndungsgeschwindigkeit V0. Induktives Gl\u00fchen ist heutzutage die sicherste und qualitativ beste M\u00f6glichkeit, H\u00fclsen zu gl\u00fchen.<\/p>\n<p>Wichtig: H\u00fclsen d\u00fcrfen nur im oberen Bereich gegl\u00fcht werden, da sie ansonsten zu weich werden, was im Bodenbereich zu einem Zerbersten der H\u00fclse f\u00fchren w\u00fcrde mit den bekannten gef\u00e4hrlichen Folgen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Hals nicht vollst\u00e4ndig kalibriert<\/h3>\n<p>Immer wieder sieht man Halskalibrierungen, welche nur \u00fcber ein kurzes St\u00fcck Hals verlaufen, statt bis zum unteren Ende des Halses. Die Kraft zum Ausziehen des Geschosses wird bestimmt durch H\u00fclsenmaterial, H\u00fclsenhalsdicke, H\u00fclsenhalsdurchmesser innen, Geschossdurchmesser und die H\u00fclsenhalsl\u00e4nge, die kalibriert wurde. Damit m\u00f6glichst alle Faktoren gleich bleiben, muss auch daf\u00fcr gesorgt werden, dass der H\u00fclsenhals eine m\u00f6glichst vollst\u00e4ndige Halskalibrierung aufweist, denn eine gr\u00f6\u00dfere Druckfl\u00e4che hat weniger Toleranzen, als eine Kleinere. Die anderen Faktoren versucht man ebenfalls gleichm\u00e4\u00dfig zu halten durch gleiche H\u00fclsenart, Loseinteilung und das Gl\u00fchen der H\u00fclse.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Innendurchmesser H\u00fclsenhals<\/h3>\n<p>Wenn der Innendurchmesser des H\u00fclsenhalses unterschiedlich ist, dann kommt es ebenfalls zu unterschiedlichen Ausziehwiderst\u00e4nden und damit abweichenden Dr\u00fccken und damit \u00c4nderung der V0. Dies passiert, wenn man unterschiedliche H\u00fclsenarten (andere Hersteller), H\u00fclsenlose (unterschiedlich alt) oder Bearbeitungsprozesse verwendet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wulst am inneren H\u00fclsenhals<\/h3>\n<p>Werden H\u00fclsen immer wieder im oberen Bereich kalibriert, kann es zur Materialverschiebung kommen, so dass sich am unteren \u00dcbergang Hals-Body Material aufstaut. Vor allem, wenn ohne Innenaufweiter gearbeitet wird, kann es passieren, dass beim Geschosssetzen die H\u00fclse in diesem Bereich aufgeweitet wird und dann klemmt. Abhilfe schafft das Abfr\u00e4sen der Wulst mit dem Innendurchmesser der fertig geweiteten Halses. Wenn man nur geringe Umformungen vornimmt, ist dies aber selten der Fall. Eventuell ist es besser, seine H\u00fclsen angepasster umzuformen. Geringe Umformungen helfen, so etwas zu vermeiden, also nur gering den Hals verengen und dann sehr gering wieder aufweiten. Dies l\u00e4sst sich \u00fcber Bushings und auswechselbare Aufweiter einfach einstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>H\u00fclsenl\u00e4nge L3 unterschiedlich<\/h3>\n<p>Ist die L3 zu gro\u00df, kann die H\u00fclse im Lager vorn ansto\u00dfen und dann klemmen bzw. gestaucht werden. Eine Fehlfunktion der Waffe kann dadurch auftreten, denn die H\u00fclse wird in der Waffe verformt oder die Kammer l\u00e4sst sich nicht verschlie\u00dfen. Der Ausziehwiderstand w\u00e4re unterschiedlich und die M\u00fcndungsgeschwindigkeit V0 \u00e4ndert sich ebenfalls, falls die Waffe \u00fcberhaupt ordentlich funktioniert. Die L3 muss also immer korrekt eingek\u00fcrzt werden auf das CIP-Ma\u00df oder das individuelle Lagerma\u00df.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Pulver<\/h3>\n<p>Beim Pulver k\u00f6nnen die gef\u00e4hrlichsten Fehler gemacht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Pulverart verwechselt<\/li>\n<li>Pulvermenge falsch<\/li>\n<li>fehlendes Pulver<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Folgen sind unterschiedlich, jedoch im schlechten Fall oft lebensgef\u00e4hrlich. Dementsprechend sollte man sehr sehr sorgf\u00e4ltig bei diesen Schritten des Wiederladens sein.<\/p>\n<p>Falsches Pulver l\u00e4sst sich vermeiden durch:<\/p>\n<ul>\n<li>Aufbewahrung nur in den originalen Beh\u00e4ltnissen<\/li>\n<li>grunds\u00e4tzlich nur eine Patronenart gleichzeitig verladen<\/li>\n<li>immer alles beschriften<\/li>\n<li>Wiederladeprozess sollte Pr\u00fcfungen enthalten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine falsche Pulvermenge und fehlendes Pulver kann vermieden werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Berechnungen gegenpr\u00fcfen lassen und eine sichere Ladung (-10%) durch DEVA\/Beschussamt \u00fcberpr\u00fcfen<\/li>\n<li>F\u00fcllgrad LR-Patronen immer \u00fcber 90 Prozent berechnen, m\u00f6glichst 98\/99 Prozent &#8211; nicht genau 100<\/li>\n<li>Waage mehrmals pr\u00fcfen\/kalibrieren zwischendurch<\/li>\n<li>Pulverprozess einfach und \u00fcberpr\u00fcfbar gestalten<\/li>\n<li>ganze Ladebretter pulvern (50 St\u00fcck) und anschlie\u00dfend mit Lampe nochmals pr\u00fcfen<\/li>\n<li>Das Geschoss nicht w\u00e4hrend des Pulverns setzen!<\/li>\n<li>ausschlie\u00dflich den Vorgang Pulvern durchf\u00fchren ohne Ablenkung<\/li>\n<li>im Nachgang kann man Patronen einzeln abwiegen (Tare benutzen); fehlendes Pulver erkennbar<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Immer wieder passiert es, dass man eine Restmenge Pulver in die falsche Pulverdose kippt. Dies muss unbedingt vermieden werden, da sehr gef\u00e4hrlich. Das Pulver unbedingt <strong>sofort<\/strong> komplett entsorgen! Wenn nur immer eine Patronenart geladen wird und genau diese Utensilien aus dem Ladeschrank geholt werden, kann es nicht passieren. Pulverladen nicht unterbrechen!<\/p>\n<p>Fehler in der Pulvermenge entstehen immer wieder durch:<\/p>\n<ul>\n<li>falsch kalibrierte Waagen, elektronisch oder mechanisch<\/li>\n<li>fehlerhafte Pulverdosierer, egal ob elektronisch oder mechanisch<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch Kalibriergewichte oder genau angepasste F\u00fcllgewichte und st\u00e4ndiges Pr\u00fcfen zwischendurch (z. B. alle 20 Patronen) kann Abhilfe geschaffen werden. Der Wiederladeprozess muss ein Kalibrieren der Waage vorsehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Geschoss<\/h3>\n<p>Wer Geschosse mit gleichem Durchmesser f\u00fcr verschiedene Waffen oder Ladungen ben\u00f6tigt, dabei aber unterschiedliche Gewichte nutz, kann einen sehr gef\u00e4hrlichen Fehler machen. Die schweren Geschosse werden auf eine H\u00fclse f\u00fcr die leichten Geschosse gesetzt. Der Druck ist anschlie\u00dfend deutlich zu hoch und evtl. gef\u00e4hrlich mit den bekannten Folgen. Abhilfe schafft eine ordentlicher Umgang, \u00e4hnlich dem des Pulvers und eine Gewichtskontrolle vor dem Verladen. Nur ein einziges Geschoss, welches in der falschen Verpackung landet, kann schon dazu f\u00fchren. Pr\u00fcfen l\u00e4sst sich dies durch die Messung von gr\u00f6\u00dferen Gruppen von Geschossen, z. B. 20 St\u00fcck &#8211; die Abweichung muss sehr gering sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Geschosssitz<\/h3>\n<p>Ein schief sitzendes Geschoss f\u00fchrt zu schlechter Pr\u00e4zision. Abhilfe schaffen gef\u00fchrte Geschosssetzmatrizen. Eine unterschiedliche Setztiefe hat auch unterschiedliche Dr\u00fccke als Folge &#8211; tiefer gesetzte Geschosse k\u00f6nnen starke Druckerh\u00f6hungen hervorrufen, welche gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnen. Unterschiedliche Geschosssetztiefen f\u00fchren im g\u00fcnstigen Fall zu unterschiedlichen M\u00fcndungsgeschwindigkeiten. Man kann den Rundlauf eines Geschosses messen und so die unrund laufenden Geschosse aussortieren (1-2\/1000 Zoll Toleranz) und f\u00fcr Einschussaufgaben oder das Training verwenden. Ein Zur\u00fcckbiegen des Geschosses ist Unfug und verbessert nicht die urspr\u00fcngliche Lage des Geschosses im Sitz.<\/p>\n<p>Ein zu hoch gesetztes Geschoss kann an die Z\u00fcge ansto\u00dfen und sehr hohe Dr\u00fccke verursachen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier die Beschriftungsvorlage aus dem Video:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/Beschriftung_03kl.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PDF-Datei<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/doku1.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9118\" src=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/doku1-150x150.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"419\" srcset=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/doku1-215x300.png 215w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/doku1-768x1072.png 768w, https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/doku1.png 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Das Video zum Blogeintrag<\/h3>\n<p>Ich habe zu diesem Eintrag auch ein Video auf meinem YT-Kanal hochgeladen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/9AnRERRZAoA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9149 size-large\" src=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/P_169_W1_V1-2000x1123.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"314\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und hier das Auftakt-Video zur neuen Wiederladereihe II:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/W-YcZzcqdZw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9121 size-large\" src=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/P_169_Wiederladen_0_V1-2000x1123.jpg\" alt=\"\" width=\"560\" height=\"314\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier der Link zu meinem neuen <a href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/buch\/buch-long_range_shooting-8760\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Long Range Buch<\/a>:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/buch\/buch-long_range_shooting-8760\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-8762\" src=\"http:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/wp-content\/uploads\/cover_long_range_kl_01.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"526\" \/><\/a><\/p>\n<h4><span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.vesab.de\/wpvesab\/selbstbau\/werkzeug\/ausruestung_material_werkzeug-9599\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Welche Ausr\u00fcstung benutze ich? Hier eine Aufstellung.<\/a><\/span><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wiederladeprozess und seine Fehler Beim Long Range Shooting sind Fehler im Wiederladen deutlicher zu erkennen, da sie auf gro\u00dfe Zieldistanzen gr\u00f6\u00dfere Auswirkungen haben. 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