Bulli T4 Syncro Ausbau • Teil 1 • Konzept

Inhalt 1. Teil

  • Was gibt es hier zu lesen?
  • Ein neuer alter Bulli
  • Konzept des Ausbaus
  • Welche Materialien werde ich verwenden?
  • Plan des Innenausbaus
  • Meine Werkzeuge
  • Die Videoreihe
  • Erste Eindrücke vom Ausbau Teil 1

 

Was gibt es hier zu lesen?

Hier auf diesem Blog werden die einzelnen Ausbaustufen nach und nach festgehalten. Parallel dazu gibt es die Videoreihe auf meinem Kanal vprojekte. Ganz unten ist das Video verlinkt. Im ersten teil geht es um das gesamte Konzept. In den weiteren teilen werden alle Einzelnen Einbauten beschrieben, wie zum Beispiel:

  • Bettgestell aus Edelstahl
  • Erweiterung des Bettes um eine zweite Liegefläche
  • Küchenbox
  • Seitenschrank aus Edelstahl und Holz
  • Elektrobox
  • Verkleidungen
  • Dachgepäckträger

 

Ein neuer alter Bulli

Nachdem mein Multivan T4 Syncro leider zu viel Rost angesammelt hatte, beschloss ich, eine Garage zur Werkstatt umzubauen und den Rost zu beseitigen. Durch meine anderen Tätigkeiten, die mich auch viel ins Ausland führen, stellte sich jedoch heraus, dass ich das Projekt nicht umsetzen konnte. Am Werkzeug hat es nicht gelegen, denn das ist alles vorhanden. Die Zeit reichte einfach nicht aus, um alle meine Wünsche umzusetzen. Ich habe schon einige Projekte umgesetzt, wie die Sanierungen am Defender, den Ausbau des MB208 und den Motorwechsel und die Anpassungen am Unimog 1300 (alles hier auf meinen Seiten dokumentiert). Mir war also klar, dass das nicht in kurzer Zeit zu schaffen ist. Doch in diesen turbulenten Zeiten hat sich mein berufliches Engagement an verschiedenen Stellen verändert, so dass ich die Notbremse ziehen musste.

Mit meinem alten T4 Syncro war ich sehr zufrieden, obwohl ich einiges investieren musste. Mittlerweile hat er eine halbe Million Kilometer auf dem Tacho und ist auch fast nie ausgefallen. Nur in der ersten Zeit, als er technisch noch nicht so gut sortiert war, ließ er mich mal im Stich. Ansonsten hat er jedes Ziel erreicht und ist auch immer wieder bis nach Hause gekommen. Doch der Rost nagte immer weiter und der TÜV stellte immer höhere Anforderungen an zwei weitere Betriebsjahre.

Hier der alte Bulli:

  

 

Also musste ein neuer alter Bulli her, der mindestens die gleichen wichtigen Austattungsmerkmale hatte, wie mein alter Bus:

  • Motor 2,5 TDI
  • Allrad
  • Sperre
  • Klima

Alle anderen Austattungen waren mir mehr oder minder egal oder schnell nachrüstbar. Klar hab ich im neuen Bulli einiges vermisst, was dann doch nicht in einem Paket zu bekommen war:

  • Tempomat
  • getönte Scheiben
  • Zuheizer
  • Armlehnen
  • elektrische Fensterheber

Bis auf die Fensterheber werde ich wohl die anderen Sachen irgendwann nachrüsten. Der Tempomat ist bereits eingebaut, wobei ich mich für die schnelle und einfache Variante entschieden habe, nämlich den Einbau eines Tasters und eines Schalters am Armaturenbrett. Das funktioniert genauso und reicht mir aus.

Hier mein neuer T4 in blau:

 

Konzept des Ausbaus

Da der neue alte Bulli eine Caravelle war, konnte ich nun nach Herzenslust einen Ausbau planen. mein Motto ist dabei: „Weniger ist mehr“ und „Anti-Vanlife“ 😉

Warum? Ich brauche ein funktionales Auto, welches möglichst flexibel ist. Ich fahre mit dem Bus immer auf meine Wettkämpfe im Ausland und muss viel Ausrüstung mitnehmen. Dabei muss ich zwischendurch auf den langen Touren immer mal wieder schnell schlafen gehen können, ohne großartig umbauen zu müssen. Außerdem soll der Bus natürlich auch für zwei Personen gut funktionieren und dass auch über zwei Wochen. Luxus darf dabei gerne außen vor bleiben, so dass folgende Sachen nicht in den Bus kommen:

  • Girlanden
  • Blumentöpfe
  • Waschbecken
  • Dusche
  • Kalt- und Warmwasseranlage
  • eingebaute Musikanlage
  • Deko jeglicher Art

Dafür gibt es natürlich Ersatz, wie zum Beispiel:

  • Wasserkanister und Faltschüssel zum waschen (draußen)
  • kleine Boombox, da die normale Anlage unterirdisch ist

 

Was soll unbedingt ein- oder angebaut werden:

  • Küchenbox (eine Kiste) mit 4 Eurokisten 30×40 cm
  • Kompressorkühlbox 26 Liter innerhalb der Küchenbox
  • festes Bett für eine Person
  • zweites Bett, welches abbaubar ist
  • Klapptisch
  • Elektrobox für Kühlbox und Funk (herausnehmbar; inkl. Inverter, Solarregler, Lader, B2B)
  • schmaler Schrank
  • möglichst viel flexibler nicht unterteilter Stauraum
  • Dachgepäckträger
  • Solarpaneel

 

Welche Materialien werde ich verwenden?

Ein reiner Holzausbau schied für mich von vornherein aus, da ich diesen bereits in dem MB208D umgesetzt hatte. Begeistert war ich von den Aluminiumprofilen, welche mittels Verbindern zusammengefügt werden können, so dass man flexibel bauen kann. Die Profile sind aber nicht nur teuer, auch das ganze Zubehör kostet eine Menge und in Summe ist das Gewicht dann ebenfalls nicht mehr gering, da jede Stahlschraube und ihr Gegenstück zählt. Außerdem neigt Alu dazu Abrieb zu erzeugen, der sich dann unweigerlich ausbreitet und alles was am Alu reibt dreckig macht. Insgesamt müssen die Alukonstruktionen auch mehrfach am Auto befestigt werden, um eine gute Stabilität zu erreichen. Die Bearbeitung ist natürlich extrem einfach, da eine Kappsäge dafür ausreicht.

Ich bin nach langen Überlegungen auf Edelstahlprofile umgeschwenkt, da diese am haltbarsten und saubersten sind. Es gibt keinen Abrieb, es kann nichts in sich quietschen, wie bei Holzkonstruktionen mit Holzschrauben, es gibt auch keine zigfachen Verbindungen, sondern nur den reinen Edelstahl. Das Ganze soll dann mit Siebdruckplatten bestückt werden, wo es notwendige Auflagen oder Abdeckungen braucht. Natürlich ist der Bearbeitungsaufwand sehr hoch und man muss genauer planen, da Änderungen ärgerlich und aufwendig sind. Außerdem braucht man einige spezielle Maschinen, wie ein WIG-Schweißgerät und eine Edelstahlsäge, um die beiden Wichtigsten zu nennen.

Das 1. Bettgestell wird geschweißt:

 

 

Plan des Innenausbaus

Hier der Plan aus dem Video „vprojekte Bulli T4 Ausbau • Teil 1“.

 

Meine Werkzeuge

Für meine Ausbauten und für alle anderen Arbeiten, welche auch auf der HP beschrieben sind, benötige ich viele Werkzeuge. Aber auch meine gesamte Ausrüstung für Touren und Hobbys sind in der nachfolgenden Liste zu finden. Wenn es Videos dazu gibt, sind sie gleich verlinkt worden.

Alle Werkzeuge und Materialien sind hier verlinkt.

 

Die Videoreihe

Hier der Ausbau als Video • 1. Teil:

 

Erste Eindrücke vom Ausbau Teil 1

Auf einer Fahrt nach Norwegen konnte ich den ersten Teil des Ausbaus ausgiebig testen. Das Bett hat gut funktioniert, es klappert nichts unterwegs. Die Küchenkiste hat sich ebenfalls bewährt und die Elektrobox versorgt die Kompressorkühlbox bei sehr warmer Witterung und bei Parken in der Sonne gut eine Woche mit Strom. Damit hat sich die Standzeit für die Box mindestens verdreifacht.

Bulli in Norwegen:

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