Toughbook CF-31 für Funk

Panasonic Toughbook CF-31 als Funknotebook

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CF-31 für die KW-Notfunkstation

 

Amateurfunk und Notebook?

Auch im Amateurfunk ist das Notebook nicht mehr wegzudenken. Es erleichtert den Funkverkehr ungemein und nimmt dem Operator viele Arbeiten ab und macht den Funkverkehr komfortabler und bei Contesten deutlich schneller. Natürlich würde man kein Notbook benötigen aber man würde auch viele QSOs verpassen, denn der Rechner zeigt über DX-Cluster-Programme viele Stationen an, die cq rufen und die man beim Drehen über das Band nicht erfassen würde. Zudem machen die aktuellen Logprogramme die Arbeit deutlich einfacher um die QSOs zu archivieren und die QSL-Karten zu verschicken. Außerdem kann man mittels Rechner und Internetanschluss sehr schnell die Daten des QSO-Partners abrufen und zusätzliche Informationen bekommen. Ich hab schon oft gestaunt, was meine Funkpartner alles so betreiben und habe mich über die Bilder und Geschichten gefreut.

 

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extrem robustes Gehäuse

 

Das Panasonic Touchbook CF-31

Warum nun gerade ein Toughbook? Das CF-31 verfügt über einige Vorteile, die ich im rauen Fielddaybetrieb sehr schätze. Durch seine Konstruktion ist es gegen Stöße extrem unempfindlich und kann so einiges ab. Wenn es mal vom Tisch fällt und gleichzeitig noch das Bier sich über der Tastatur ist das zwar ärgerlich aber nur, weil ein neues Bier her muss. Das Notebook ist auch wasserdicht und vom Konzept her eher für den militärischen oder rauen Baustelleneinsatz konzipiert. Außergewöhnlich ist auch die extreme Helligkeit des Displays, welches bei Sonnenlicht noch sehr gut ablesbar ist.Natürlich ist alles dicker, klobiger aber nicht unbedingt schwerer, denn trotz der Robustheit ist das Notebook noch relativ leicht.

 

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inkl. Touchpad und Touchdisplay – bedienbar mit Stift oder Finger

 

Für den Funkbetrieb braucht man keine große Leistung – das alles entscheidende ist eine echte RS232-Schnittstelle. Es gibt auch USB-Adapter und Treiber aber ich habe oft festgestellt, dass Störungen durch den Funkbetrieb entstehen und die Adapter aussteigen. Bei einer echten seriellen Schnittstelle ist mir das noch nie passiert.

 

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die RS232-Schnittstelle

 

Da keine Leistung notwendig ist, reicht ein einfacher alter Windowsrechner. Das Toughbook wird mit Windows 7 betrieben, hat eine 250 GB Festplatte, 8 GB Hauptspeicher und einen core-I5-Chip – das reicht dicke für alle möglichen Anwendungen. Das Display reicht gerade so aus mit seinen 1024×768 Pixeln – da könnte es etwas mehr sein, weil ich durch meine anderen Rechner verwöhnt bin. Aber man gewöhnt sich dran. Cool ist auch das umklappbare Display, welches als Touchdisplay fungiert und relativ gut funktioniert, es kann auch in alle Richtungen umgestellt werden, also seitlich, auf Kopf usw.

Natürlich kann man das Notebook weiter aufrüsten und mit einer 1-TB-SSD-Platte ist es dann auch noch mal schneller. Der Hauptspeicher fasst max. 8 GB.

 

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der Stift ist permanent im Griff versteckt

 

Ich arbeite mit dem Toughbook sehr gerne und  nutze für den Funkverkehr ucxlog, ein sehr bodenständiges Programm, welches alle meine Tranceiver steuern kann und mich bei Contesten gut unterstützt.

 

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die Funksoftware ucxlog in der Version 7.71

 

Das Notebook habe ich in meinen  Notfunkkoffer integriert, so dass ich immer alles bei der Hand habe, wenn ich unterwegs bin.

 

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Notfunkstation mit Kenwood TS-480 SAT und Panasonic Toughbook CF-31 inkl. Lifepo4-Akku

 

Fazit

Ich hätte nicht gedacht, dass die Kombi Toughbook und Mobilstation so gut funktioniert. Die Handhabung des Notebooks ist sehr gut und bisher hat alles einwandfrei funktioniert. Die Qualität von dem Teil ist spitzenmäßig, was man bei dem Neupreis auch erwarten darf.

 

 

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die Notfunkstation – mehr zum Notfunk hier

 

 

 

 

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