Nikonos IVa

Unterwasserkamera – Nikonos-IVa

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Die Nikonos IVa kann man an Land und unter Wasser einsetzen – zumindest, was das 35er Standardobjektiv betrifft – dieses ist für den Luft- und Wasserbereich einsetzbar. Die Kamera ist der Vorgänger der Nikonos V und der Nachfolger der Nikonos III. Gegenüber der Version III ist dies eine völlige Neukonstruktion. Die Nikonos IVa hat aber immer noch den gleichen Bajonett-Anschluss, wie das Vorgängermodell. Die Tauchtiefe für die IVa beträgt 50m.

Die Nikonos IVa hat eine Belichtungsautomatik, welche die Zeiten zwischen 1/30 und 1/1000 einstellt und eine blinkende LED im Sucher anzeigt, wenn man außerhalb des Bereichs liegt. es werden aber auch längere Zeiten zuverlässig gebildet – bis in den Sekundenbereich hinein.

 

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Draufsicht mit Iso-Rad, Rückspulkurbel, Wahlrad und Aufzug

 

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unten ist das Batteriefach und der Blitzlichanschluss

 

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der Sucher lässt sich bis zu einem Abstand von 40mm gut überblicken

 

 Ein paar technische Daten:

  • Produktionszeitraum 1980 – 1983
  • Verschluß Quarzgesteuert
  • Verschlußzeiten 1/30s – 1/1000s + B
  • Belichtungssteuerung M, A, B (R steht für Rückspulung)
  • ISO-Bereich 25 – 1600
  • Über- und Unterbelichtung im Sucher als blinkende LED
  • Sucheranzeigen Blitzbereitschaft, Belichtung ok (LED bleibt an)
  • Blitzsteuerung Synchronzeit 1/90s
  • keine TTL-Blitzsteuerung
  • Synchronanschluß-Typ Nikonos III
  • Gewicht mit 35mm Objektiv an Land 950g und unter Wasser 320g (ohne Gegenlichtblende)
  • Abmessungen 99 x 146 x 58 mm

 

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Blick in das Innere

 

Der Fortschritt gegenüber der Nikonos III ist die Belichtungsautomatik. Man muss nun nicht mehr schätzen oder einen speziellen Unterwasser-Belichtungsmesser benutzen. Leider hat die IVa keine manuelle Einstellmöglichkeit – bis auf die 1/90s unter M. Erst die Nikonos V wurde mit der manuellen Belichtungszeiteinstellung ausgerüstet.

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Rückspulkurbel und ISO-Rad

 

Ein Problem der IVa ist die Gehäusedichtung an der Rückklappe. Diese ist eine Flachdichtung und besonders anfällig bei kleinsten Sandkörnchen. Bei dieser Kamera muss man also noch penibler auf Sauberkeit achten, denn bei einem Wassereinbruch ist die Elektronik unrettbar hinüber.

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Objektiv mit Blendenskala und Entfernungsskala (rote Zeiger für Schärfentiefe)

 

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Auslöser mit Verriegelung (Lock)

 

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Bildzähler auf der Oberseite rechts

 

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