Vergleich Sony A7R III vs. A6500

Welche Kamera entspricht den Anforderungen?

Sony A7R III mit SEL 2.8/16-35 GM

 

Warum diese Auswahl?

Für meine Arbeit und natürlich auch privat, habe ich eine neue Kamera gesucht, weil meine anderen Kameras veraltet waren und ich gerade im Videobereich einen kleineren Ersatz für die Sony FS5 gesucht habe. Ich habe im Lager von Nikon, Canon und Sony gesucht und einige Kameras verglichen. Meine Analysen haben ergeben, dass Sony in die engere Wahl kommt – dazu habe ich eine Nutzwertanalyse gemacht. Ich hatte zuerst nur die Vollformatkameras beachtet, bin dann aber auch auf die Sony A6500 (Amazon) gestoßen und habe sie näher untersucht. Den Vergleich zwischen der A7R III und der A6500 möchte ich hier nun darstellen. Dieser Vergleich bezieht sich natürlich nur auf meine konkreten Anforderungen, die da wären:

  • hohe Auflösung wegen Zeitungsdruck (Doppelseite), Crop von Bildern für Bücher, Zeitschriften
  • kompakte Größe und wenig Gewicht wegen der Reisen (MTB, Kanu, Wandern, Ausland, Outdoor)
  • Video 4K wegen Internet und Ausbildung
  • gute Ergonomie, damit das Arbeiten Spaß macht, möglichst effizient
  • Objektivbrennweiten von 12 bis 800 mm in guter Qualität (hat Sony mittlerweile, lasse ich außer acht)

 

Hier ein Video auf meinem Youtube-Kanal mit diesem Vergleich

 

 

Sony FS5 4K-Systemkamera mit 4/28-135 Filmoptik und RIG

 

Ich habe die Kameras ausgiebig getestet und auch verschiedene Objektive ausgeliehen und mit auf Reisen genommen. Nur dadurch kann ich eine vernünftige Auswahl treffen.

 

Sony A6500 mit SEL-1224G

 

Punkt 1: Größe und Gewicht

Die A6500 schlägt hier die A7R III sehr deutlich, da sie doch sehr viel kleiner ist. Ob das immer ein Vorteil ist, wird sich bei der Ergonomie zeigen. Die Sony A6500 wiegt zusammen mit dem SEL1224G (Amazon) etwa 1.000 Gramm und die Kombi A7R III plus 16-35/2.8 bringt etwa ein halbes Kilo mehr auf die Waage.

 

Gewicht Sony A6500 mit dem 12-24/4: 1.034 Gramm

 

Gewicht Sony A7R III: 705 Gramm

 

Gewicht SEL1635GM: 757 Gramm

Gewicht Kombi A7R III plus SEL1635GM: 1.502 Gramm

 

Sony A7R III mit SEL 2.8/16-35 GM

 

Punkt 2: Bildqualität

Ich möchte hier nicht die Test der bekannten Seiten im Netz wiederholen, die belegt haben, dass sowohl die A7R III, als auch die A6500 eine hervorragende Bildqualität haben – für meine Verhältnisse reichen beide Kameras völlig aus, so dass also die A6500 zur Wahl kommen würde. Die A7R III hat natürlich ordentlich Reserven ggü. der A6500 und wenn es dunkler wird ebenfalls die Nase vorn. Ich kann mit der Sony A7R III deutlich mehr Fehler machen – die immer wieder oft auftreten, vor allem wenn es schnell gehen soll oder die Situation unvorhergesehen eintritt und man sofort reagieren muss.

 

Sony A7R III plus SEL100400GM (Amazon) plus SEL-TC20 (Amazon) bei 800 mm Brennweite

 

Punkt 3: Video 4K

Beide Kameras haben Video 4K an Bord und das Ergebnis kann sich auch bei der A6500 sehen lassen. Qualitativ würden für mich wieder beide Kameras infrage kommen, so dass die A6500 auch hier ausreichen würde.

 

Beispielvideo zur Arriflex 16 SR2 HS auf Youtube

 

Punkt 4: Ergonomie, Handling

In Sachen Ergonomie unterscheiden sich die Kameras doch schon sehr. Durch die geringe Größe wurden bei der A6500 viele Dinge weggelassen oder verkleinert – was ja logisch ist, da der Platz beschränkt ist, wenn die Kamera kleiner wird. Was mich an der A6500 sehr stört, sind folgende Punkte:

  • das vordere Einstellrad fehlt – dadurch muss man das unsägliche vertikale Drehrad an der Rückseite benutzen
  • das Änderungsrad für die Belichtung fehlt
  • der Videoauslöseknopf ist katastrophal angeordnet
  • einige Anzeigen sind nicht implementiert (z. B. ISO-auto im Videomodus)

 

Vom Handling her, liegt die A6500 weit hinter der A7R III, an der vieles ganz gut gelöst wurde. Natürlich ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt.

 

Oberseite A6500

 

A7R III mit vorderem Einstellrad, Belichtungsrad und gesperrtem Wahlrad

 

Punkt 5: Preis

Dieser Punkt geht eindeutig an die A6500, kostet sie doch nur ein Drittel der A7R III. Wenn man also preislich aufpassen muss, ist die A6500 eine bessere Wahl.

 

Fazit, Entscheidung

In 3 Punkten schlägt die A6500 die Sony A7R III, zumindest nach meinen Anforderungen. Leider lässt sie in Sachen Ergonomie nach und dass ist für mich ein wichtiger Aspekt. Ich habe mich für die Sony A7R III entschieden. Da ich aber mein komplettes altes System verkauft habe, brauche ich auch eine Backup-Kamera. Da kommt die A6500 gerade recht, denn die Bildqualität reicht aus und der Preis ist ok – jedenfalls gegenüber der A7R III.

 

Sony A7R III mit SEL 2.8/16-35 GM

 

Ich transportiere beide Kameras übrigens in einer Cosyspeed-Tasche (Link unten) – die sind äußerst praktisch und die kleinen Kameras passen da gut hinein. Auch auf dem MTB und beim Wandern taugt diese Tasche.

 

Hinweis:

In diesem Beitrag werden interne und externe Links verwendet. Interne Links führen auf meine eigene Website und sind nicht näher gekennzeichnet. Externe Links zu Amazon sind mit einem zusätzliche Hinweis gekennzeichnet. Wer Produkte über diese Links bei Amazon erwirbt zahlt nicht mehr aber ein kleiner Teil des Erlöses kommt mir zugute. Vielen Dank für die Nutzung!

 

Links zu Amazon auf dieser Seite:

Sony A6500

SEL1224G

SEL100400GM

SEL-TC20

Sony SEL1635Z Blende 4

Sony SEL-1635GM G Master Blende 2.8

Cosyspeed Camslinger Outdoor Kameratasche mit Hüftgürtel 

 

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